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Erfurt (PLZ: 99084) Bundesland: Thüringen Typ: Stadt / Gemeinde Landkreis: Stadtkreis Autokennzeichen: EF weitere Postleitzahlen: 99084, 99085, 99086, 99087, 99089, 99091, 99092, 99094, 99096, 99097, 99099
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Erfurt ist die Landeshauptstadt und zugleich die größte Stadt des Freistaates Thüringen und die sechstgrößte der Neuen Bundesländer. Die Universitätsstadt ist eines der drei Oberzentren des Landes, katholischer Bischofssitz, Sitz des Bundesarbeitsgerichts und eine kreisfreie Stadt. R> Die Einwohnerzahl der Stadt Erfurt überschritt 1905 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Heute ist Erfurt Mittelpunkt des Ballungsraumes "Thüringer Städtekette", der sich als Korridor entlang der Bundesautobahn 4 über 100km von Gotha bis Gera erstreckt und ca. 600.000 Einwohner hat.
Die nächsten größeren Städte sind Leipzig, 105 km Luftlinie nordöstlich, Kassel, 115 km nordwestlich, Hannover, 180 km nordwestlich, Frankfurt am Main, 190 km südwestlich und Dresden, 210 km östlich. Das Stadtgebiet Erfurts gliedert sich in 53 Stadtteile. Hiervon bilden 36 zugleich eine Ortschaft im Sinne des § 45 der Thüringer Kommunalordnung. Die Ortschaften wurden durch die Hauptsatzung der Stadt Erfurt eingerichtet. Dabei handelt es sich meist um räumlich getrennte Dörfer, die ehemals selbständige Gemeinden waren. Für 33 Ortschaften gibt es jeweils einen vom Volk anlässlich einer Bürgerversammlung gewählten Ortschaftsrat, der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft zwischen 4 und 10 Mitglieder hat. Drei Ortschaften bilden mit benachbarten Ortschaften einen gemeinsamen Ortschaftsrat. Vorsitzender dieses Gremiums ist der ebenfalls vom Volk gewählte Ortsbürgermeister. Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Geschichte der Stadt Erfurt: 1664 eroberten französische und Reichsexekutionstruppen des Mainzer Kurfürsten und Erzbischof Johann Philipp von Schönborn Erfurt. Damit begann die kurmainzische Herrschaft. Sachsen verzichtete auf seine Schutzherrschaft. Erfurt wurde nun zusammen mit dem Eichsfeld von einem Mainzer Statthalter regiert. 1682 und 1683 erlebte Erfurt die schlimmsten Pestjahre seiner Geschichte, allein 1683 erlag über die Hälfte der Erfurter Bevölkerung der tödlichen Krankheit. Am 21. Oktober 1736 zerstörte eine Feuersbrunst 188 Häuser in der Gegend zwischen Erfurter Dom, Rathaus und Predigerkirche. 1802 kamen Stadt- und Landgebiet Erfurt gemäß dem preußisch-französischen Vertrag als Entschädigung zum Königreich Preußen. Nach der Niederlage der Preußen bei der Schlacht von Jena und Auerstedt am 17. Oktober 1806, wurde die Stadt kampflos durch die Truppen Napoleons besetzt. Dieser erklärte 1807 Erfurt mit Blankenhain zu einer kaiserlichen Domäne. 1808 empfing Napoléon Zar Alexander I. und die Fürsten des Rheinbundes zum Erfurter Fürstenkongress (auch Erfurter Kongress), in dessen Folge es zu einem Bündnisvertrag zwischen Frankreich und Russland kam, der aber in der Folgezeit nicht eingehalten wurde. Napoleon nutzte die Zeit in Erfurt unter anderem, um Johann Wolfgang Goethe kennenzulernen. 1814 endete nach erfolgreicher Belagerung durch preußische, österreichische und russische Truppen die französische Besetzung und 1815 wurde Erfurt aufgrund des Wiener Kongresses wieder dem Königreich Preußen zugesprochen, welches den größten Teil des Erfurter Landgebietes und das Blankenhainer Gebiet an Sachsen-Weimar-Eisenach abtrat. 1816 wurde die Universität Erfurt geschlossen. Im gleichen Jahr wurde Erfurt Stadtkreis (kreisfreie Stadt) und Sitz der preußischen Bezirksregierung (Regierungsbezirk Erfurt), welche dem Oberpräsidenten der preußischen Provinz Sachsen in Magdeburg unterstand. Der Stadtkreis Erfurt wurde jedoch bereits 1818 wieder mit dem Landkreis Erfurt verbunden. Am 1. Januar 1872 schied die Stadt erneut aus dem Landkreis Erfurt aus und wurde kreisfrei. Die Festung wurde 1873 aufgehoben und abgerissen. Mit der Ansiedlung wichtiger Maschinenbaubetriebe wurde Erfurt im ausgehenden19. Jahrhundert ein bedeutender Industriestandort. So gründete 1857 Christian Hagans eine Lokomotiven- und Maschinenfabrik, 1888 Otto Schwade die „Deutsche Automat-Dampfpumpen-Fabrik“, 1902 Hugo John eine Fabrik für Schornstein-Aufsatz und Blechwaren sowie Henry Pels die „Berlin-Erfurter Maschinenfabrik“. Eine besondere Bedeutung spielt in Erfurt auch heute noch der Gartenbau und die Saatzucht. Diesem Umstand verdanken eingeborene Erfurter den Spitznamen „Puffbohne“. Eine wichtige Rolle spielt hier seit 1867 die Firma „N. L. Chrestensen“.
Die Website von Erfurt
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Seit einiger Zeit bieten wir unseren Usern eine Suche für Erotikkontakte an, mit der man schon vor der Anmeldung festellen kann wieviele Mitglieder in einem bestimmten Umkreis angemeldet sind. Aus den Mails unserer Kunden wissen wir wie begeistert diese Vorabsuche angenommen wird. Schließlich hat man nicht in jeder Seitensprung-Agentur ...
Ganzen Artikel lesen: Vorab Erotikkontakte suchen
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